Mein leben und ich alle folgen online dating

12-Dec-2014 21:58 by 8 Comments

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Es ist – aus meiner jetzigen Sicht heraus – keine zwingende Notwendigkeit, bei der Betrachtung unserer Komfortzone weiter mit dem Rollenbegriff zu arbeiten: Er verkompliziert die Betrachtung einerseits (und vielleicht unnötigerweise) durch die Einbeziehung der Diskussion unseres Selbst, andererseits vereinfacht er meines Erachtens die analytische Arbeit zu unseren Glaubenssätzen durch eine systematischere Betrachtung, gerade auf der Ebene unserer unterschiedlichen Rollen.

Diese wird dann im Lauf meiner weiteren Entwicklung durch Kindergarten und Schule und/oder Ausbildungsplatz um weitere Rollenbezogene Aspekte erweitert und geformt.

Folgender Text ist das Ergebnis einer jetzt fast 2-jährigen Beschäftigung (Literaturrecherche) mit diesem Thema.

Ein entscheidendes Ergebnis ist für mich die Gleichheit von Psyche, Komfortzone und unserem individuellen, mentalen Modell der Realität: Stellt es doch den eher populären und missverständlichen Begriff „Komfortzone“ einerseits in eine lange Tradition der Auseinandersetzung mit dem Begriff „Psyche“ und bettet ihn andererseits ein in aktuelle natur- und geisteswissenschaftliche Forschungsarbeit zu unseren mentalen Modellen.

Eine vorläufige Sicht des Themas aus neurowissenschaftlicher Perspektive zeigt meines Erachtens, dass das, was wir von klein auf als unsere Komfortzone entwickeln, in unserem Gedächtnis abgelegt ist, wahrscheinlich zu einem Großteil in unserem impliziten Gedächtnis, dem Teil, der unserem Bewusstsein nicht unmittelbar zugänglich ist.

Damit ist für mich jetzt unsere Komfortzone auch biologisch, physikalisch lokalisiert.

Es ist des Weiteren für mich nach wie vor unbestritten, dass der Aufbau unserer Komfortzone, unserer Psyche, beginnend ab unserem Säuglingsalter, ursächlich zusammenhängt mit dem Erleben und unserem Umgang mit Angst und Stress, resp.

mit dem Erleben und unserer Reaktion auf unsere Umwelt.

Wir entwickeln deshalb schon sehr früh Strategien, um Ängste und Stress zu vermeiden.

Dieser Prozess ist ausschliesslich emotional, auf unserer Gefühlsebene, gesteuert, da wir im Säuglingsalter ja noch nicht in der Lage sind, uns mit unserem Erleben intellektuell, auf der mentalen Ebene auseinander zu setzen.

Unser erstes und frühestes Lernen im Umgang mit unserer sozialen Umgebung ist also, „zu funktionieren“ und eigene Ansprüche, Forderungen, Wünsche zurückzustellen.

Wir lernen quasi „ganz automatisch“, Konflikte zu vermeiden und internalisieren unsere Angst-, Konflikt- und Stressvermeidungsstrategien zu entsprechenden Verhaltensritualen.

Diese Verhaltensrituale sind so tief in uns „verankert“, dass auch mit zunehmenden intellektuellen Fähigkeiten es normalerweise (!